Zero Waste – interessante Ansätze und Zeit zum um/nachdenken

Zero Waste – interessante Ansätze und Zeit zum um/nachdenken

Puuuuh … durchatmen … man hört und sieht es ja überall – viel zu viel Müll den wir produzieren, verdreckte Meere und Tiere die den Magen voller Mikroplastik haben.  

Tausende Beiträge auf diversen online Kanälen, in Zeitschriften und Anzeigen haben mich in den letzten Wochen zum Thema Müll regelrecht „verfolgt“. Und was soll ich sagen, es hat mich am Ende zum langen Nachdenken angeregt, auch mal in unsere vier Wände zu schauen. Wie viel Müll produzieren wir als dreiköpfige Familie eigentlich tagtäglich?! Ob Plastik, Papier, Lebensmittel… was alles in der Tonne landet ist wirklich erschreckend.

Ich habe unseren Konsum nun einige Wochen genauer beobachtet. Einige Stellschrauben sind auch schnell gefunden, an denen man ohne viel Aufwand drehen kann. Unsere gesamte Lebensweise werde ich  jetzt zwar nicht auf links ziehen und auf zum Beispiel bereits bestehenden Tupperdosen aus Kunststoff oder Barilla Nudeln mit Plastik-Sichtfenster verzichten. Dennoch denke ich, dass Jeder an der ein oder anderen Stellen seinen Alltag einfach  nachhaltiger gestalten kann – auch ohne direkt zum Öko-Freak abgestempelt zu werden.

Leider passiert es ja sehr schnell, dass man belächelt und manchmal sogar beleidigt wird, sobald man die Worte Vegan, Bio oder Nachhaltigkeit benutzt. Dabei ist man gar kein Fanatiker, der seine Lebensweise und Einstellung anderen als DAS Nonplusultra verkaufen möchte. Manchmal ist man einfach nur ein Mensch, der über seinen eigenen Konsum nachdenkt und mit anderen teilt. Wer sich davon etwas annimmt oder auch nicht, kann es selbst entscheiden.

Vielleicht inspiriere ich hiermit den ein oder anderen einfach mal für sich zu schauen – was kann und will ich ändern um nachhaltiger zu leben.

Dinge die schnell und einfach geändert werden können bzw. auf meiner Liste stehen:

  • … nur noch so viele Lebensmittel kaufen, wie wir wirklich benötigen (Stichwort, Essensplan für die Woche inkl. Einkaufsliste an die sich gehalten wird – nicht immer leicht bei sooo viel leckerem Angebot 🙂 )
  • Obst und Gemüse regional auf dem Markt oder im Supermarkt in selbstmitgebrachten Gemüsenetzen kaufen
  • Milch und Säfte in Mehrwegglasflaschen kaufen
  • Joghurt in Mehrwegglasbehältern kaufen
  • Aufschnitt an der Theke in eigene Gefäßen verpacken lassen

Küche

  • Küchenpapier (Zewa und Co.) gegen waschbare Stoffküchentücher auswechseln
  • Plastikfolie gegen Schüsselhauben tauschen
  • Auffangbehälter für den Biomüll nutzen, in denen der gesammelte Abfall direkt in die Tonne geht und keine Bioabfalltüten nutzen (im neuen Haus werden wir kompostieren –
  • dazu demnächst mehr hier 🙂 )

Badezimmer

  • Festes Shampoo statt Shampoo und Spülung in Plastikverpackung
  • Natürliche Seifen statt Duschgel und Nachfüllseife
  • Menstruationstasse statt Binden und Tampons
  • Zahnbürste aus Bambus statt herkömmlicher Zahnbürsten
  • Waschbare Abschminkpads aus Baumwolle oder Bambus

Und welche Erfahrungen ich gemacht habe, wie sich das ganze Thema in unseren Alltag integrieren lässt, berichte ich in Zukunft. Die ersten Schritte sind getan.

1 comment found

  1. Hallo Moni,

    Du scheinst Dich ja wirklich bereits intensive mit dem Thema befasst zu haben, da sind so viele Dinge angesprochen, die musste ich erstmal googeln. Vielen Dank für die Inspirationen 😉

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