hello fresh – ein Versuch war es wert

hello fresh – ein Versuch war es wert

soooo, nachdem ich schon lange Werbung erhalte, habe ich hello fresh jetzt mal getestet.

Grundsätzlich gefällt mir das Konzept. Mich haben die Ideen überzeugt, dass man frische Zutaten für schnelle und interessante alltags Rezepte erhält, weniger Müll produziert und genau die richtige Menge für Portionen geliefert werden, bei denen keine Lebensmittel mehr im Müll landen.

Meinen Gutschein, 20€ Rabatt auf die erste Box, habe ich direkt eingelöst und habe eine Classic Box, 2 Personen 3 Gerichte, bestellt. Achtung! Ich habe verpasst für die darauffolgende Woche die nächste Box auf „pausieren“ zu stellen, sodass wir die Woche drauf gleich eine zweite Bestellung, 2 Personen 3 Gerichte, zum vollen Preis von 39,99€ erhalten haben. Naja, dachte ich, um mir ein besseres Bild zu machen, sind zwei Bestellungen ja auch nicht schlecht. Aber so wirklich toll ist das nicht, dass man da so „wachsam“ sein muss. Die nächsten Bestellungen sind bereits voreingestellt und man muss sie einzeln „abbestellen“ bzw. auf „pausieren“ stellen.

Nun gut, meine erste Lieferung kam pünktlich per DPD und voller Vorfreude habe ich sie geöffnet. Mein erster Eindruck war ganz gut. Die Zutaten waren alle frisch und sahen gut aus. Was mich allerdings enttäuscht hat war der viele Verpackungsmüll; insbesondere der Plastikmüll. Ich war auch nicht sicher, ob die Portionen wirklich für zwei Personen ausreichen werden.

Die erste Box enthielten folgende Gerichte:

  • Gebratene Hähnchenbrust mit cremigem Porreegemüse und scharfen Linsen
  • Blumenkohl mit Zitrus-Butter-Bröseln Cheddar und gebackenen Kartoffelspalten
  • Mildes gelbes Curry mit Limette, Kichererbsen und Zuckerschoten

Das Zubereiten der Gerichte war sehr simpel und die Rezeptblätter sind sehr ansprechend gestaltet.  

Leider haben die Portionen bei der gebratenen Hähnchenbrust und dem milden Curry, wie befürchtet, nicht wirklich für zwei Erwachsene ausgereicht. Wir waren zwar gesättigt, aber hätten auch noch einen guten Nachschlag essen können. Dafür war bei dem Blumenkohl so viel über, das unsere Tochter (19 Monate) eine Portion mit essen konnte.

Geschmacklich waren alle Rezepte lecker. Ich werde sie sicherlich nachkochen und das ein oder andere Rezept noch etwas abwandeln.

Bei der zweiten Lieferung war ich dann leider sehr enttäuscht. Die Zutaten waren in noch mehr Plastik verpackt, als die Ware in der Woche zuvor. Außerdem waren die gelieferten Pilze schlecht (haben nach fisch gestunken) und die Portionen hätten auch hier, insbesondere das Stück Fleisch, größer ausfallen dürfen. In der zweiten Lieferung waren enthalten:

  • Knuspriges Kräuterschnitzel dazu Ofenkartoffeln und Kopfsalat mit Radieschen
  • Orzo-Nudel-Risotto mit rauchigen Pilzen gebackenen Kirschtomaten, Babyspinat und Mozzarella
  • Vegetarische Fajitas mit Paprika & Pilzen selbst gemachter, scharfer Soße und Limettenschmand

Grundsätzlich finde ich das Konzept von hello fresh nachwievor gut. Für unseren Speiseplan ist es aber leider nichts. Ich werde weiterhin frisch vom Markt, vom Bauern und einzelne Produkte aus dem Supermarkt kaufen. Dabei haben wir weitaus weniger Verpackungsmüll, bezahlen unterm Strich weniger und mit einem passenden Wochenplan haben wir auch weniger Lebensmittel, die im Müll landen. Wir kaufen eigentlich nur noch ein, was wir wirklich für die Woche benötigen.

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